Programm

Hier zeigen wir Ihnen ds erstklassigen Kongressprogramms der architectureworld 2017, dieses ist bei den Architektenkammern als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Anerkannte Fortbildungsveranstaltung

Von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen wird die architectureworld 2017 als Fortbildung für Mitglieder der AKNW in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur anerkannt mit einem Umfang von jeweils 3 Unterrichtsstunden pro Veranstaltungstag.

Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH)  können mit der Teilnahme gemäß § 3 der Fortbildungsordnung der AKH 13 (7+6) Fortbildungspunkte erwerben.

Auch die Ingenieurkammer Hessen sowie die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen  erkennen die Veranstaltung an.

Die Teilnahmebestätigungen werden nach der Veranstaltung per Mail zugesandt.

Mittwoch, 08. November 2017

BIM für Architekten

Graphisoft Deutschland GmbH

Produktvortrag von Dipl.-Ing. Lars Gusewski, Bühne 2

Eleganz und Sicherheit - barrierefreie Duschen perfekt planen

Blanke GmbH & Co. KG

Produktvortrag von Frederik Walter, Bühne 2

Innovative Fassadengestaltung mit RHEINZINK

RHEINZINK GmbH & Co. KG

Produktvortrag von Marcus Kartzig, Bühne 1

Innovative Lüftungstechnik für Hotel-, Mikro- und Studentenapartments

inVENTer GmbH

Produktvortrag von Erik Schütze, Energieberater, Bühne 2

Lave émailleé von Pyrolave - veredelter Lavastein aus Volvic an der Fassade und in der Innenarchitektur

Technik + Design, galerie terràmica

Produktvortrag von Joseph Greis, Bühne 2

Reflexion & Antireflexion

Pilkington Deutschland GmbH

Produktvortrag von Dipl. Ing. Denise Goldau, Bühne 1

Wie wichtig ist ein individuelles Design für mein Hotel?

Corinna Kretschmar-Joehnk

JOI-Design GmbH, Bühne 2

 

 

Bedeutung der internationalen Hotelketten für die Hotelindustrie und Auswirkungen auf Privathotels

Gert Prantner

RIMC International Hotels & Resorts GmbH, Bühne 2

Seit über 60 Jahren ist Herr Prantner in der Hotelindustrie tätig. Das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg führte er zum besten Hotel Europas und zum zweitbesten weltweit. Anhand dieses langjährigen und internationalen Erfahrungsschatzes erläutert Herr Prantner sehr anschauungsvoll die Auswirkungen der internationalen Hotelketten auf die Netto-Durchschnittsraten in Deutschland und auf die Existenz der Privathotels. In der heutigen Zeit wächst der Druck in der Hotellerie mehr und mehr, auch bei Franchiseverträgen gibt es Vor- und Nachteile – hören Sie selbst. Das Image der Hotelindustrie bei Banken und Investoren wird ebenfalls ein Thema seines Vortrages sein.  

 

Glas-Sandwich-Fassade: Die Warmfassade der Zukunft

iconic skin GmbH

Produktvortrag von Dipl.-Ing. Arch. Hans-Joachim Frey, Bühne 1

 

Dream. Design. Deliver.

Dipl.-Ing. Arch. Lars Krückeberg

GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, Bühne 1

Die Planer unserer Lebensräume von morgen haben sich verschiedenen Herausforderungen zu stellen: Energieintelligenz, Digitalisierung und Mobilität sind die Kernthemen, die sowohl den Städtebau, als auch die Entwicklung ländlicher Gebiete, verändern werden. Eine stetig voranschreitende Vernetzung setzt zudem neue Maßstäbe für unsere Beziehung zwischen Arbeit, Wohnen und Freizeit sowie zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre. Aktuelle Regeln des Bauens werden durch eine zunehmende Shareconomy in Frage gestellt. Architekten können als Organisatoren dieser Entwicklung ihr Werkzeug „Architektur“ bewusst einsetzen, um neue Konzepte zu entwerfen, die die Qualität unserer Lebensräume steigern und deren Wandlungsfähigkeit für die Zukunft aufrechterhält.

Ein Leben für die Architektur - Die Höhen und Tiefen von gmp-Architekten

Prof. Dr. h. c. mult. Meinhard von Gerkan

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Bühne 1

 

 

 

Modernisierung, Aufstockung und Erweiterung von Hotelbauten unter laufendem Betrieb

Dipl.-Ing. Arch. Astrid Stadtmüller
Dipl.-Ing. Uwe Splieth

Uwe Splieth GmbH, Bühne 2

Phase 0 - Wichtige Arbeitsschritte zur Projektvorbereitung. Welcher Bedarf ist
                  vorhanden? Welche Möglichkeiten bietet der bauliche Bestand?
Phase 1 - Grundstück und Baurecht. Wo sind Grenzen?
Phase 2 - Mitwirkung des Bauherren bei der Planung. Jeder Tag bringt neue Ideen?
Phase 3 - Vergabe der Bauleistungen. Wie vergibt man die Aufträge am
                 sichersten?
Phase 4 - Baustelle und Hotelgäste. Irgendwo tropft es immer und manchmal ist
                  es auch laut!
Phase 5 - Bauherren auf der Baustelle. Was baut der Bauherr besser selbst?
Phase 6 - Mängel bei der Fertigstellung und Mängelbeseitigung im Hotelbetrieb.
Es geht nur miteinander! 

 

Erfahrung, Ortung, Identität

Prof. Dipl.-Arch. Holger Kehne

Plasma Studio, Bühne 1

In Zeiten der radikal zunehmenden Virtualisierung und dem Problem digitaler Filterblasen wird es wichtiger denn je, dass die Architektur durch körperlich-sinnliche Erlebnisse einer Bandbreite von Existenz, Welt und Gesellschaft Raum gibt. Hotels bieten hier eine besondere Chance, da ein Gast aus seiner üblichen Routine heraustritt und eher rezeptiv und offen für Neues eingestellt ist. Stattdessen wird in den meisten Fällen versucht, durch identifizierbare Motive und Standards Sicherheit zu vermitteln.
Des Weiteren sind Hotels in den meisten Fällen durch die rationale Aneinanderreihung und Stapelung von relativ identischen Zellen konzipiert. Dies ist  funktional und ökonomisch notwendig, aber steht im direkten Gegensatz zur Erwartungshaltung des Gastes, individuell wahrgenommen und betreut zu werden.
Holger Kehne diskutiert anhand einer Reihe von Projekten, wie anstelle bildhafter Überlagerung, eine Transformation der systemisch entwickelten Grundstruktur in neue, einzigartige Räume, dem Gast vielschichtige und persönliche Erfahrungen und Erinnerungen gibt.

17:15 Uhr Get-together

Im Anschluss an das Programm am Mittwoch laden wir alle Teilnehmer, Referenten, Aussteller, Journalisten und Medienpartner um 17:15 Uhr zum Get-together in entspannter Atmosphäre, bei Musik, kalten Getränken und kleinem Buffet auf der Empore der Kraftzentrale ein.

Donnerstag, 09. November 2017

Design für mehr Komfort im Hotelbau

Saint-Gobain Rigips GmbH

Produktvortrag von Robert Schild, Habitat Marketing Direktor, Bühne 2

Eleganz und Sicherheit - barrierefreie Duschen perfekt planen

Blanke GmbH & Co. KG

Produktvortrag von Frederik Walter, Bühne 2

Grenzenlose Architektur – Aluminiumdächer und -fassaden von PREFA europaweit

PREFA GmbH

Produktvortrag von René von den Driesch, Bühne 1

Innovative Lüftungstechnik für Hotel-, Mikro- und Studentenapartments

inVENTer GmbH

Produktvortrag von Erik Schütze, Energieberater, Bühne 2

KALDEWEI Stahl-Email. Made in Germany – zu Hause in der Welt.

Franz Kaldewei GmbH & Co. KG

Produktvortrag von Frank Jentsch, Leiter Projektmanagement, Bühne 1

Qbiss - Innovative Lösungen für die Gebäudehülle

Trimo DE GmbH

Produktvortrag von Andreas Batzel, Area Manager, Bühne 1

Adaptive Fassaden, bionisch konstruiert - Einblick in Forschungsergebnisse

Susanne Gosztonyi

TU Delft, Bühne 2

Die Konstruktion adaptiver Fassaden basiert in der Regel auf komplexe Funktionsziele und der zur Verfügung stehenden Technologien und Materialien zu deren Umsetzung. Selten werden dabei Form, Funktion und Prozess von ein und demselben Bauteil und Material übernommen. Unterschiedlichste Bauteile und Materialien werden für jeweils unterschiedliche Aufgaben zu einem multifunktionalen, steuerbaren Konstrukt zusammengeführt. Dieser Ansatz lässt adaptive Fassadensysteme hochkomplex und damit fehleranfällig und wartungsintensiv werden.
In biologischen Systemen werden Form, Funktion und Prozess von wenigen oder gar nur einem Material durch "smarte" Konstruktion zusammengeführt, die "Technik" und Dynamik ist Teil des Materialsystems. Diesen Ansatz kann sich besonders die Architektur zu Nutzen machen: Durch modernste, digitale Designwerkzeuge und Fertigungstechniken können Erkenntnisse aus der Bionikforschung in integrativ agierende, bedarfsangepasste Designlösungen umgesetzt werden. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen auf, welche Potenziale der bionische Funktionsansatz für die architektonische Gestaltung eröffnet.

 

Wellness | Hospitality | Real Estate – die drei Musketiere der Branche

Ingo Schweder

GOCO Hospitality, Bühne 1

Die Wellness-Tourismusbranche hat in den vergangenen Jahren ein außergewöhnliches Wachstum erlebt, in der die einzige Konstante die positive Veränderung war. Heute ist die Branche über $ 650 Milliarden schwer. An der Spitze der Neuentwicklungen stehen Wellness Communities, welche aktive Wohnmöglichkeiten für die heutige gesundheitsbewusste Klientel sind. Diese ziehen Gäste mit besonderem Buchungsverhalten an, haben häufig eine größere Anzahl an Wiederholungsgästen und sind saisonunabhängig. Hotelspas erzielen auch weiterhin erhöhte Gästeausgaben und sind nicht mehr bloße Annehmlichkeiten, sondern eigene Ertragszentren. Diese Rede gibt Einblicke in die oben genannten Themen, unterstützt durch Beispiele und globale Musterlösungen, effektive Vertriebs- und Marketingstrategien und die besten Designentwicklungen um den Globus.

 

 

Nachhaltiges Bauen weiter gedacht – Das DGNB Zertifikat für Hotelgebäude

Johannes Stöbe

DGNB e.V., Bühne 1

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen gibt es einige. Das DGNB System ist einzigartig. Es dient der objektiven Beschreibung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Quartieren. Bewertet wird die Qualität im umfassenden Sinne, über den kompletten Gebäudelebenszyklus hinweg.
Die Bau- und Immobilienbranche befindet sich in stetigem Wandel. Daher ist die Flexibilität des DGNB Systems von Vorteil: Grenz-, Referenz- und Zielwerte können jederzeit auf aktuelle Entwicklungen hin adaptiert werden. Außerdem wurde es mit mehr als 20 Nutzungsprofilen präzise auf unterschiedliche Gebäudenutzungen angepasst.
Auch bei Hotelimmobilien sind die speziellen Anforderungen der Branche zu beachten. Die DGNB hat das Nutzungsprofil „Neubau Hotelgebäude“ entwickelt, um die Nachhaltigkeit von Hotelgebäuden zu bewerten. Der Nutzen des DGNB Zertifikats wird in diesem Vortrag vorgestellt.

Im Zertifizierungsprozess misst die DGNB neben Ökologie und Ökonomie insbesondere auch Komfortaspekten hohe Bedeutung zu. Darüber wird auch die jeweilige Sterne-Kategorie berücksichtigt und die Standortqualität entsprechend der Nutzung bewertet: Die Anforderungen an Stadthotels mit verkehrsgünstiger Infrastruktur unterscheiden sich von denen abgelegener Landhotels. Einen weiteren wichtigen Aspekt stellen die Betriebs- und Unterhaltskosten dar, die vor allem in der Vor- und Entwurfsplanung eines Objekts festgelegt werden.

Darüber hinaus wird in diesem Vortrag das Thema der Serienzertifizierung, welches vor allem für Hotelketten relevant ist, sowie die Nutzungsprofile „Gebäude im Betrieb“ und „Sanierung“ für Hotels vorgestellt.

 

Kraft-Wärme Kopplung, umweltfreundlich Strom und Wärme produzieren und Geld verdienen

Marian Braue

MWB Power GmbH, Bühne 1

Ein Blockheizkraftwerk erzeugt unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung, sowohl elektrische Energie, als auch thermische Energie dezentral, nah am Verbraucher. Daraus resultiert ein sehr hoher Primärenergienutzungsgrad von bis zu 95%.
Viele Hotels haben ganzjährig einen konstant hohen Energiebedarf, welcher mit einem modernen Blockheizkraftwerk sehr gut und klimafreundlich abgedeckt werden kann. Neben der Senkung der Energiekosten werden die CO2-Emissionen auf diese Weise um bis zu 30 Prozent reduziert, daher können Hotelbetreiber diese Form der umweltfreundlichen Stromerzeugung auch im Sinne des grünen Marketings für sich nutzen.
Etwa fünf bis sechs Prozent eines Jahres¬umsatzes gehen im Hotel „drauf“ für Wärme, Kälte und Strom. Die hohe Grundlast entsteht durch den Heizbedarf im Winter, den Kühlbedarf im Sommer, dem konstanten Warmwasserverbrauch, sowie über integrierte Wellnessbereiche,  über die fast alle Hotels heutzutage verfügen.
Das bedeutet hohe mögliche Laufzeiten für das BHKW. Ein Blockheizkraftwerk arbeitet in Hotels vor allem dann wirtschaftlich, wenn eine hohe Betriebsstundenzahl erreicht wird. Je größer der Wärme- und Strombedarf ist, umso höhere Einsparmöglichkeiten bietet ein BHKW.
Grundlage für die Wirtschaftlichkeit des Betriebs ist allerdings eine exakte Planung, sodass die Anlage auf den tatsächlichen Energiebedarf hin ausgelegt werden kann.  ...“
 

 

Heute für morgen bauen – Nachhaltiges Bauen weiter gedacht.

Johannes Stöbe

DGNB e.V., Bühne 2

Die DGNB ist die zentrale Wissensplattform im Bereich nachhaltigen Bauens. Zur Förderung nachhaltigen Bauens hat die Non-Profit-Organisation ein Zertifizierungssystem zur Bewertung besonders umweltfreundlicher, ressourcensparender, wirtschaftlich effizienter und für den Nutzerkomfort optimierter Gebäude und Quartiere entwickelt – das DGNB Zertifikat. Das DGNB Zertifizierungssystem ist im Vergleich zu den anderen internationalen Zertifizierungssystemen das System der zweiten Generation: Die Bewertungsgrundlage basiert nicht nur auf ökologischen Aspekten, sondern auf einer ganzheitlichen Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bzw. Stadtquartiers.  Die DGNB ist Marktführer in Deutschland und zählt rund 1.200 Mitgliedsorganisationen aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft. Ein Netzwerk aus Partnerorganisationen in vielen Ländern sorgt für die internationale Adaptation und Anwendung des Zertifizierungssystems.

 

 

Vortrag von Moshe Safdie

Safdie Architects, Bühne 2

 

 

 

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